In letzter Zeit mussten viele von uns aufgrund der Corona Pandemie zahlreiche kleine und große Veränderungen in unserem Leben erfahren. Von einem Tag auf den anderen konnten Schüler nicht mehr zur Schule gehen, aus den Klassenzimmern wurde alles Lernen nachhause vor den Computer verlegt, vieler unserer geliebten Freizeitbeschäftigungen konnten wir nicht mehr nachgehen und auch unsere Mentoren*innen und Mentees mussten neue Wege finden, um in Kontakt zu bleiben. Um zu sehen, wie unsere Mentoringpaare mit dieser besonderen Situation umgehen, haben wir eine Umfrage unternommen, die wir mit den Ergebnissen der vorhergehenden Umfrage vom Dezember vergleichen konnten.

Dazu haben wir die Mentoren*innen zum Stand ihrer Mentoring-Beziehung befragt. Insgesamt wurden 37 Mentoren befragt, 16 davon haben an beiden Umfragen teilgenommen, 16 nur an der ersten und 5 haben nur an der zweiten teilgenommen. Bei ungefähr der Hälfte der Mentoren*innen, die beide Umfragen beantwortet haben, funktioniert die Beziehung recht gut. Einige sind via Video-Calls in Kontakt geblieben oder haben regelmäßig miteinander geschrieben. Man kann gut sehen, dass jeder anders mit der Situation umgeht. Manch einer hatte Schwierigkeiten mit dem online lernen und andere kamen damit gut zurecht. Beim anderen Teil der Paare konnte der Kontakt trotz vieler Bemühungen der Mentoren nicht so gut aufrechterhalten werden, das mag viele verschiedene Gründe haben. Ein paar Mentoring-Beziehungen mussten auch leider aufgrund von fehlendem Kontakt abgebrochen werden.

Allgemein sind wir sehr froh über die gut funktionierenden Mentoring-Beziehungen und bemühen uns weiter so vielen interessierten Schülern wie möglich zur Seite zu stehen. In Zukunft möchten wir regelmäßig Umfragen durchführen, um über die Qualität der Mentoring-Beziehungen Bescheid zu wissen und um Mentoren bestmöglich zu unterstützen.